Was ist ein Blockheizkraftwerk?

Wird in einer Anlage gleichzeitig Wärme und Strom - also Kraft - erzeugt, so spricht man von einer Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Geschieht dies in einer kompakten Anlage und nicht in einem Heizkraftwerk, so handelt es sich dabei um ein Blockheizkraftwerk (BHKW).

Einsatzgebiete?

Die typischen Einsatzobjekte von BHKW zeichnen sich durch einen kontinuierlichen Wärmeverbrauch über das ganze Jahr aus:

  • kleine Mehrfamilienhäuser
  • kleine Gewerbeobjekte
  • Hallenbäder
  • Krankenhäuser
  • Altenheime
  • Schulen mit Lehrschwimmbecken
  • Verwaltungsgebäude
  • Industriegebäude mit entsprechendem Prozesswärmebedarf
  • Nahwärmenetze mit gestreuter Gebäudecharakteristik
  • klimatisierte Objekte (Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung)

Was ist ein MiniBHKW?

  • kleines kompaktes Gerät
  • geht ohne Aufwand durch die Heizungskellertür
  • wird direkt vom Handwerker installiert und gewartet

MiniBHKW sind kleine, kompakte, anschlussfertige Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen.

Der Motor, der Generator zur Stromerzeugung und die Wärmetauscher zur Auskopplung der Nutzwärme sind in einem Block montiert, der als kompakte Einheit einschließlich der Systemsteuerung geliefert wird. Sie werden als Seriengeräte industriell gefertigt und müssen am Aufstellort nur noch angeschlossen werden.

Ihre Leistung beträgt typischerweise bis 6 kW elektrisch bzw. 14 kW thermisch.

Damit eignen sie sich für den Einsatz in kleineren Mehrfamilienhäusern, Schulen und Hotels, für kleine Verwaltungsgebäude, Gewerbebetriebe und andere Einrichtungen.

Da Strom und Wärme dezentral dort erzeugt werden, wo sie auch genutzt werden, treten nur minimale Übertragungsverluste auf.